Das Voting der Bevölkerung, der 7. Tag nach C.

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Am zurückliegenden Wochenende fand eine noch nie dagewesene Volksbefragung statt, und ich bin sehr überrascht, dass diese in ihrer Betrachtung durch die Medien, bei all den diskutierten Themen, irgendwie untergeht.

Nach dem Vorpreschen diverser Landesfürsten in Punkto Ausgangssperre, hat unsere Bevölkerung eindrucksvoll gezeigt, dass sie das nicht möchte. Die „starke Hand des Staates“ war nicht nötig, um Einsicht und Vernunft bei den meisten Landsleuten walten zu lassen, so dass uns dann als Belohnung für dieses Handeln eine landesweite Ausgangssperre derzeit noch erspart bleibt, dafür aber nun ein Kontaktverbot für mehr als 2 Personen in der Öffentlichkeit – von Familien einmal abgesehen- besteht.  Wir waren also lieb zur „Mutti“ und deshalb gibt es nur ein bissel „Fernsehverbot“ und keinen Stubenarrest könnte man auch sagen.

Wir haben erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik die Situation, dass die von uns gewählten Politiker aufgrund unseres Verhaltens landesweite Entscheidungen treffen, die eine Vielzahl unserer Grundrechte außer Kraft setzen.

Es geht mir an dieser Stelle gar nicht so sehr darum, dass zu bewerten, oder gar die Sache oder den Ernst der Lage in Frage zu stellen. Es geht mir einfach darum diese beiden Dinge einmal festzustellen. Das Volk hat gewählt und es hat sich definitiv gegen eine Ausgangssperre ausgesprochen und gefühlte Sanktionen für eine ganze Bevölkerung wurde davon abhängig gemacht, ob sich ebenfalls seitens der Machthabenden gefühlt, genug Individuen aus dieser Masse an die gewünschten Beschränkungen halten, oder eben nicht.

Neu dabei ist auch, dass bis vor kurzem für uns noch ganz gewöhnliche Grundrechte nunmehr unter Strafe gestellt werden, also das Recht auf Versammlung, Grundrecht auf Existenzsicherung, die freie Entfaltung der Persönlichkeit und auch die nach Artikel 13 geltende „Unverletzlichkeit der Wohnung“, wenn nun Polizisten, vielleicht gerufen von aufmerksamen Nachbarn, einmarschieren, um Geburtstagsfeiern mit mehr als 2 Personen auseinander zu nehmen, und die Personen vorübergehend zu arrestieren.

Ein Besuch von Jesus, wie er sich im Lukas Evangelium 13-15 ggü. den Emmausjüngern widerspiegelt, wäre daher derzeit genauso verboten und sanktionsfähig, wie das Auftreten der vier Musketiere in der Öffentlichkeit oder „Rudelbumsen“ hinter verschlossenen Türen.   

Alles wirklich alles scheint seitens der Regierung statthaft, um dem nun fieberhaft erwarteten Ansturm von Corona Infizierten auf unser Gesundheitswesen trotzen zu können, jedweden Kollateralschaden in Kauf nehmend, wohl wissend dem Volk nicht sagen zu können, wie lange dieser Zustand anhalten soll, aber wohl wissend, dass ein solcher Zustand nur begrenzt anhalten kann.            

Am Ende wird es also ein Zahlenspiel werden, eine Menschenrechnung, wie viele sterben dürfen und wie viele eben nicht.  

Wie viele Opfer  können und wollen wir uns  politisch und gesellschaftlich leisten und wie erklären wir das Vorgehen unseren Bürgern, wenn zum einen noch kein Impfstoff vorhanden ist, zum anderen aber ein Aussperren für alle nicht mehr darstellbar ist. Darauf hinaus wird die Frage laufen in 4, 6 oder 12 Wochen.

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