Die Transformation im digitialen Zeitalter

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Im Rahmen eines Schülerprojektes haben wir die Kunstkurse an den Gymnasien unserer Schulen in der schönen Stadt der Ruhrfestspiele in Recklinghausen dazu aufgerufen, Bilder zu gestalten, die die Transformation im digitalen Zeitalter widerspiegeln.

Dabei sind eine Fülle von Werken entstanden die sehr beeindruckend sind. Diese Bilder werden nun im Rahmen einer Ausstellung 5 Wochen lang im Umspannwerk in Recklinghausen zu sehen sein, wobei die Vernissage mit einer Preisverleihung am Sonntag, den 24.02.2019 startet. Näheres hierzu siehe auch unter https://www.umspannwerk-recklinghausen.de/de/events/ausstellung-digitales-zeitalter.

Beim letzten Abendmahl

Von den Schülern wurden nicht nur Bilder gestaltet sondern diese sind auch im Rahmen von Statements auf die Fragen eingegangen, wo sie die Chancen und Risiken des digitalen Zeitalters sehen und worauf sie sich besonders freuen und was ihnen aber auch Sorgen, wenn nicht sogar Angst bereitet.

Auch die umgesetzten Themen sind mehr als erfrischend und inspirierend und zeigen auf, wie die Generation Z eben diese brave new world wahrnimmt und sich damit kritisch auseinanderzusetzen versteht.

Zwei dieses besonderen Betrachtungsweisen seien an dieser Stelle einmal exemplarisch betrachtet. Das erste Bild zeigt ein Smartphone mit diversen Social Apps, welches geradewegs tradierte Glaubensbekenntnisse in Form von Brot und Wein vom Tisch fegen, als Hinweis auf neue Religionen, die sich ihren Platz schaffen. Die Sprengkraft dieser Botschaft ist immens und ist nicht nur in der Verdrängung an sich, sondern auch in der Kommunikation darüber, eben in diesen neuen „heiligen Hallen“ der Communities zu sehen. Der aktuelle Gipfel im Vatikan zur Missbrauchsbekämpfung wird nämlich ebenfalls über diese Medien kommuniziert und kritisiert werden und umso schärfer fällt der Blick auf diese Events heute über die Möglichkeiten der diversen sozialen Medien aus.

Das zweite Bild erzählt die Vertreibung aus dem Paradies geradezu neu. So stellt sich die Frage, ob wir Menschen immer schon aus dem Paradies vertrieben worden sind, oder ob es erst der Baum der Erkenntnis, in Form eines Apple gewesen ist, der uns aus selbigem vertrieben hat. Also hier ist sehr viel Raum für Interpretation und Betrachtung und gerade das macht diese Werke so einmalig und spannend.

Insgesamt werden rd. 100 Exponate ausgestellt sein und zu weiteren Erkenntnissen und Erlebnissen hieraus werde ich im Zeitverlauf noch berichten.

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